• April 2020, 5 Tage
  • Bergisches Land, Deutschland
  • 260 km
  • Jakob, Katrin

Er stand schon lange auf unserer Liste: Der Bergische Panoramasteig. 15 Autominuten von der Haustür entfernt, eine beschilderte Runde von 260km durch das Bergische Land.

Jetzt könnte man denken, dass der Begriff “PanoramaSTEIG” schon seinen Schatten voraus wirft (bzw.: schiebt) , aaaaber entgegen aller Erwartungen war 99% der Strecke echt gut fahrbar! Der Schwerpunkt war definitiv auf “PANORAMA” zu legen, und zwar aus zwei Gründen:

Erstens, das Panorama war wirklich traumhaft. Zwischen waldigen Abschnitten ging es immer wieder über Wiesen und Kuppen, die traumhafte Ausblicke ermöglichten.

Zweitens: Panorama hat man ja in der Regel von oben. Ständiges Panorama bedeutet also, dass man irgendwie häufig “oben” ist. Dies spürte man von Beginn an in der konditionell fordernden Streckenführung, es ging ständig auf und ab, mit vielen recht steilen Abschnitten, die aber größtenteils fahrbar waren. Dabei war man fast nie auf Asphalt unterwegs, sondern meist auf naturbelassenen Wegen, Wiesen und Trails. Dies war auch ein Grund, warum wir einen Fahrtag dran gehängt haben, und somit 5 statt 4 Tage unterwegs waren.

Insgesamt ist auf dem Steig extrem wenig los, besonders im mittleren Abschnitt begegnet man kaum Menschen. Wanderer haben wir nahezu keine getroffen.

Eine Tour in Deutschland, die keine spektakulären Highlights bietet, aber für ein paar Tage Outdoor-Erlebnis in schönem Bergischen Land eine echte Empfehlung!

Liste   

Information
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Lf Hiker | E.Pointal contributor

Bergischer Panoramasteig   

Profil

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimale Höhe: Keine Daten
Maximale Höhe: Keine Daten
Höhenmeter (aufwärts): Keine Daten
Höhenmeter (abwärts): Keine Daten
Dauer: Keine Daten
  • Super fahrbar, nur ganz wenige Schiebe-Passagen
  • Runde (ca 260km), recht gut beschildert (in beide Richtungen), trotzdem würden wir GPS empfehlen
  • kaum Asphalt, fast ausschließlich naturbelassene Wege, Wiesen und Trails
  • kein sonderlich hoher technischer Anspruch, aber einige Wurzel-Trails, “holprige” Abschnitte (mit Crossern / Gravelbike könnte das zäh werden)
  • Runde gegen den Uhrzeigersinn fahren ist ggf. von leichtem Vorteil, macht aber nicht allzu viel Unterschied
  • Wir sind in Engelskirchen gestartet, rund um Engelskirchen ist unserer Meinung nach der am wenigsten schöne (da noch recht besiedelte) Abschnitt, somit fanden wir den Startpunkt gut gewählt

  • eigentlich keine. Es gibt Versorgungsmöglichkeiten an der Strecke, man kommt immer mal wieder durch kleinere Ortschaften
  • nach Regenfällen würden wir die Route nicht empfehlen. Den (festgetrockneten) Spuren zu entnehmen, sind Forstmaschinen in den Wegen teilweise 50cm tief eingesunken. Vermutlich kein Spaß im Regen…

  • möglichst wenig Gepäck mitnehmen, da die Runde echt viele Höhenmeter hat
  • auf die Jagdsaison achten bei der Wahl der Zeltplätze
  • unbedingt unseren Lieblingsbäcker ansteuern: “Landbäckerei Bauer” in Bechen. Der ist soooo gut!!!

* Der Track ist nicht aufbereitet, die Route wie von uns gefahren: enthält eventuell Verfahrer, unvorteilhafte Streckenabschnitte, Abstecher, Pipipausen und Pommesbuden.

EIGENE PLANUNG IST ERFORDERLICH

4 Antworten

  1. Micha Wilk

    Huhu ( : Danke für den tollen Tip. Die Route kann ich von zu Hause aus (Bergisch Gladbach) fahren und habe bald ein paar Tage frei. Juhuu! Liebe Grüße, Micha : )

  2. Marco

    Hört sich gut an.

    Die “holprigen” Passagen sind viel oder auf die Gesamtlänge wenig vorhanden? Würde die Strecke mit einem Crosser fahren daher meine Frage.

  3. Timo

    Hi, wie lagert ihr eure Therm-a-Rest Isomatten wenn ihr diese nicht benutzt? Wie vom Hersteller angegeben ausgerollt mit offenem Ventil oder zusammen gerollt im Packsack?
    Welche Erfahrungen habt ihr diesbezüglich gesammelt?
    Gruß

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